Aktuelles Thema IT Sicherheit

Aktuell gibt es Sicherheitslücken in der Architektur vieler Prozessoren durch Computerchips von Intel, Arm, AMD und Co., die auch unter den Namen „Meltdown“ und „Spectre“ bekannt sind. Da Computerchips das Herzstück der Prozessoren sind, trifft es so gut wie alle computerbasierten Geräte.

„Meltdown“: Mit Hilfe dieser Sicherheitslücke können Informationen aus dem Betriebssystem abgegriffen werden. Sie sei bisher nur auf Intel-Chips nachgewiesen worden.

„Spectre“: Mit Hilfe dieser Sicherheitslücke lassen sich andere Programme ausspähen. Diese Attacke sei schwere umzusetzen – aber auch der Schutz vor ihr sei schwieriger. Nahezu alle modernen Prozessoren seien anfällig. „Spectre“ funktionierte den Forschern zufolge auf Chips von Intel, AMD und mit Arm-Technologie. Laut Arm sind jedoch nur wenige Produktlinien betroffen.

Ist diese Schwachstelle schon ausgenutzt worden?

„Wir wissen es nicht“, erklären dazu die Sicherheitsforscher knapp. Eine Attacke würde auch in den bisher gängigen Log-Dateien keine Spuren hinterlassen. Intel und Microsoft sagen, dass sie bisher keine Informationen bekommen haben, die darauf hinweisen, dass diese Schwachstellen ausgenutzt wurden.

Was könne  Nutzer machen?

Leider nicht viel. Die Schwachstelle steckt ja tief im Prozessor. Einzige Lösung ist daher, alle verfügbaren Sicherheitsupdates auf allen Geräten zu installieren und diese auch aktuell zu halten.

Zudem ist auch immer eine aktuelle Datensicherung wichtig um bei evtl. auftretenden Problemen den Computer neu bespielen zu können.

Quelle: ZEIT online, 04.01.2018, Was man über die große Chip-Sicherheitslücke wissen sollte, http://www.zeit.de/news/2018-01/04/computer-was-man-ueber-die-grosse-chip-sicherheitsluecke-wissen-sollte-04071403